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Mittwoch, 22. Februar 2012

D.I.Y.: Das PomPom-Wölkchen.

Heute habe ich mal wieder etwas Kreatives für euch :)


Die PomPom-Wolke!

Man kann es als einfache (und ja, ich geb zu, etwas kitschige) Wanddekoration verwenden oder eben - und so kam ich eig. erst auf die Idee - als Mobilé für kleine Kinder. 
Deshalb empfande ich es als schöne Idee, es mit euch zu teilen. Weil es gerade für frisch gebackene Eltern eine sehr günstige Alternative ist!
Also dann.. Fange ich mal an.

Im Allgemeinen braucht ihr:
- Pappe
- Bleistift
- Schere
- eine ganze Menge verschieden farbiger Wolle
- beliebigen Stoff für die Wolke
- Füllwatte/oder eben auch stinknormale!
- Stecknadeln
- Nadel und Faden

Ob ihr zu erst das Wölkchen näht oder erst die kleinen PomPoms herstellt ist völlig egal. Ich habe zu erst die PomPoms "gewickelt" ;)


Ihr benötigt für einen PomPom jeweils zwei Pappscheiben. Der Durchmesser entspricht in etwa auch der späteren Größe. Dann nehmt ihr euch die passende Wolle und wickelt sie so lange um die Pappscheiben, bis das Loch in der Mitte (ganz) klein ist.
Anschließend müsst ihr die Ränder wieder aufschneiden, bis die Pappe wieder sichtbar ist. 
Wenn ihr gänzlich rund herum geschnitten habt, schiebt ihr die Pappscheiben ein WENIG auseinander und wickelt ihr einen erneuten Faden ein mal zwischen den Scheiben herum und knotet es fest. 
Nun könnt ihr die Pappe ganz entfernen.
Jetzt schneidet ihr noch die überstehenden Fäden ab und könnt den PomPom auch noch mal für eine schönere Form kurz in den Händen kneten.
Fertig ist euer Werk!


Für die Wolke müssen die PomPoms allerdings noch an einen beliebig langen Faden hängen.
Dies geht ganz schnell und leicht mit der Nadel :)

Macht einfach so viele, wie ihr wollt. Ich persönlich habe recht lange für die Teile gebraucht, aber, wenn ihr Spaß daran habt, ist es auch keine Zeitverschwendung!

Nun geht es an die Wolke. Die ist ebenfalls ganz einfach und geht sogar schneller als die PomPoms!
Sucht euch zu erst einen schönen Stoff aus...


Wenn er zerknittert ist, dann ist es praktischer ihn vorher zu bügeln..
Ihr benötigt zwei gleich förmige Stoffwolken!
Es ist also am einfachsten, wenn ich euch vorher eine Schablone aus Pappe macht. 
Meine Wolke ist etwa 15cm hoch und 23cm breit!


Legt die zwei Stoffwölkchen mit der helleren Seite nach oben aufeinander und steckt sie mit Stecknadeln fest.
Wenn ihr das habt, schnappt ihr euch Nadel und Faden oder eure Nähmaschine (je nach dem) und näht fleißig drum herum! Vergesst aber nicht eine Ecke offen zu lassen! 


Durch diese Ecke wird anschließend der Stoff von euch auf die richtige Seite gezogen.
Ist das auch getan könnt ihr nun eure PomPoms an den gewählten unteren Rand der Wolke geknotet werden. Am einfachsten geht dies auch wieder durch Einsatz einer Nadel!
Ist alles an seinen geeigneten Platz, fehlen noch die entscheidenen letzten Schritte!


Füllt in das Loch der Wolke nun mit der Watte! Ihr könnt so viel ihr wollt reinstopfen, passt aber auf, dass ihr das Wölkchen auch noch zu nähen könnt!
Wenn es für euch flauschig genug ist, kümmert ihr euch noch um das Stückchen, was zu genäht werden muss. Es ist wichtig, dass ihr die Ränder vorher nach inne schlagt, da die Naht sonst mit der Zeit ganz leicht wieder aufdriefeln kann. Nehmt dazu am besten ein paar Stecknadeln, damit das Umgeschlagene auch hält.
Danach nehmt ihr als letzten Schritt noch einmal Nadel und Faden und näht die Wolke zu.

Und siehe da! Da habt ihr eure fertige PomPom-Wolke!

 
Ich hoffe ihr habt wundervoll viel Spaß beim wickeln, schneiden und nähen! Wie immer würde ich mich darüber freuen, eure Ergebnisse zu sehen!

Sonntag, 11. September 2011

D.I.Y. zum Sonntag - Die Eulenbrosche


Heute habe ich für euch wieder ein kleines D.I.Y. - meiner Meinung nach einfach und überhaupt nicht zeitaufwändig!
Um euch so eine Eulenbrosche zu basteln benötigt ihr Folgendes:

  • Bastelfilz in euren drei Lieblingsfarben
  • eine Schere, eine Nähnadel und Nähgarn
  • eine Broschennadel
  • einen beliebigen Fetzen Stoff
  • Textilkleber
  • Wackelaugen (aus dem Bastelladen ;))
 

Zu erst ist es ratsam, wenn ihr euch alle benötigten Teile zurecht schneidet. Ihr braucht zwei mal die Form eines Körpers (bei mir ist diese etwa 5,5cm breit und 7,5cm hoch), einmal den "Schatten der Augen" und zu letzt das Stückchen Stoff, welches die Bauchfedern der Eule darstellen.
Zur Hilfe habe ich dafür Schablonen aus Pappe gemacht.


Der zweite Schritt ist das Nähen. Auf die spätere Vorderseite näht ihr das Stückchen Stoff und auf die Rückseite der Eule, die Broschennadel. (Beides in den oberen zwei Bildern zu sehen!) 
Noch einen Tipp zu dem Stoff - Nehmt am besten einen, der nicht zu schnell ausfranst. Wenn ihr jedoch keinen anderen habt, dann näht vorher die Kanten um. Denn immerhin soll euch die Brosche ja längere Freude bereiten :)


Der dritte und letzte Schritt ist das Kleben! Klebt also zuerst die beiden Körperteile zusammen...


Dann fixiert ihr den Schatten der Augen auf passender Höhe, klebt noch einen kleinen Schnabel in den mittigen kleinen Winkel, die Wackelaugen nicht vergessen uuuuund...


FERTIG! ist die Eulenbrosche, die ab jetzt eure Taschen, Jacken oder sonstigen Klamotten verziert!
:)

Ich hoffe, ein paar von euch zeigen mir wieder ihre Ergebnisse! Ich würde mich sehr freuen!


Donnerstag, 21. April 2011

D.I.Y. Eulenkissen!

Nun doch früher als geahnt - der versprochene How-to-do-Post! Have Fun!

Zu aller erst benötigt ihr Schablonen (für den Eulenkörper, die Flügel und wenn ihr wollt auch noch für den Schnabel!), die ihr größenmäßig nach Gefühl zeichnet. Die Körperschablone, die ich verwendet habe, habe ich auf einen A3 großen Karton gezeichnet und mit dieser Größe, hat das Kissen am Ende eine Höhe 23cm von und eine Breite von 20cm! Die Flügelschablone ist 15cm hoch und 5cm breit!


Dann nehmt ihr die fertigen Schablonen, sucht euch einen Stoff, welcher euch gefällt und zeichnet drum herum. Am besten mit Schneiderkreise oder einem Stoffmalstift. Zur Not leistet aber auch ein guter, alter Bleistift einen guten Dienst!
Wie ihr sicher schon oben im Bild gelesen habt, braucht ihr für den Körper der Eule zwei gleiche Stoffteile und für die Flügel vier!


Wenn ihr das alles ausgeschnitten habt, nehmt ihr euch zu erst den Körper her.  Besser gesagt, den Vorderteil, wo am Ende das Gesicht sein soll.
Vorher aber, müsst ihr euch noch einen Schnabel zu recht schneiden, wenn ihr das noch nicht getan habt ;) Ich habe dafür keine extra Schablone gemacht, da es nur ein einfaches Dreieck ist.


Dann näht ihr zwei beliebige Knöpfe an, welche die Augen darstellen. Im nächsten Schritt näht ihr dann mit der Nähmaschine, wo ein Zick-Zack-Stich eingestellt ist, den Schnabel fest. Achtung - falls ihr keine Nähmaschine habt, dafür aber auch noch einen Stoff, welcher leicht franst, dann schlagt, bevor ihr mit der Hand losnäht, die Ränder um. Das vermeidet das Ausfransen!
Wenn ihr das bewältigt habt, dann heftet ihr die beiden Körperteile, mit der inneren Stoffseite nach außen, mit Stecknadeln fest, damit ihr gleich im Anschluss, am Rand entlang den Körper zu nähen könnt.


ABER DENKT DARAN (!), dass ihr an einer Stelle immer noch ungefähr einen handbreiten Spalt offen lassen müsst, da ihr den Stoff ja noch umdrehen (damit euch die Eulenaugen wieder anfunkeln), und außerderdem das Kissen ja noch "stopfen" müsst ;)

Genau so macht ihr es jetzt auch mit den Flügeln! Ihr heftet immer je zwei Stoffteile mit der "falschen" Stoffseite nach außen fest; näht drum herum; vergesst dabei nicht, wieder ein Stückchen offen zu lassen und stülpt die Flügel um, damit die "richtige" Stoffseite wieder glänzen kann!


Wenn ihr an dem Punkt angelangt seid, folgt jetzt das Füllen des Körpers und der Flügel!


Bei dem Füllmaterial könnt ihr euch nun entscheiden, ob ihr normale Watte, extra Füllwatte oder Schaumstofflocken verwendet. Das ist euch überlassen. Ich verwende aber am liebsten (Füll)Watte, weil sich diese, gerade bei dem Eulenkissen, besser in die Ecken und Öhrchen stopfen lässt ;)
Wenn ihr genug Füllung drin habt, näht ihr nun als vorletzten Schritt alle offen gebliebenen Stellen zu.
Achtet dabei wieder darauf, dass die Ränder umgeschlagen sind (siehe rechtes Bild unten drunter). Vorallem, wenn ihr an der Nähmaschine arbeitet, kann die ein oder andere Stecknadel dabei sehr hilfreich sein. Es geht aber auch, dass ihr die Ränder vorher mit einem Bügeleisen umbügelt.


Bei dem Eulenkörper habe ich die Öffnung mit der Hand zusammengenäht, da ich wieder so viel Watte reingestopft habe, dass es mir selbst an der Nähmaschine zu anstrengend war ;) Dabei habe ich den Saumstich angewendet (links im Bild oben drüber; und ja, nicht besonders sauber, haha.).
Und nun? Sind wir auch schon beim letzten Schritt angelangt! Ihr braucht jetzt nur noch die Flügel an den beiden Seiten der Eule anbringen!


Heftet dabei die Flügel mit einer Stecknadel an den Körper der Eule und näht sie mit der Hand fest!

Uuuuund ZACK - 



FERTIG IST DAS EULENKISSEN :)

Wenn ihr noch Fragen habt, dann stehe ich euch gerne zur Verfügung, diese zu beantworten!
Natürlich würde ich mich auch darüber freuen, wenn ihr mir später mal eure enstandenen Eul'chen zeigt! 

Jetzt wünsche ich euch erstmal noch einen wundervollen Abend!

Sonntag, 19. Dezember 2010

D.I.Y. Kirschkernmaus!

Nach ewiger Verspätung nun endlich die versprochene D.I.Y.-Anleitung für eine Kirschkernmaus. Wie schon im vorherigen Post gesagt, ist die Kirschkernmaus ursprünglich als Kirschkernkissen gedacht, welche man als Wärme- oder Kältebehandlung von Schmerzen empfiehlt. Außerdem eignen sich solche Kissen auch wunderbar für eine Finger- oder Fußmassage. Besonders dann, wenn es darauf ankommt, die Beweglichkeit der Gliedmaßen durch eine gezielte Massage wieder herzustellen bzw. bei Kindern zu aktivieren. Die Aufheizung der Kirschkerne (im Wärmekissen) erfolgt im Backofen, in der Mikrowelle oder auf der Heizung. Wenn ihr das Kissen zur Kühlung benutzen wollt, dann legt es einfach für eine halbe Stunde in das Gefrierfach (am besten in einem Beutel, wegen der Nässe)!
Also..

Was braucht ihr dafür?
- Eine Nähmaschine!
- Stoff (Maße u.a. stehen dann unten.)
- Nähgarn und Spulen (logischerweise, haha.)
- Eine Schere
- Stecknadeln
- Schneiderkreide
- 2 Knöpfe für die Augen
- normale Nähnadel
- 1kg Kirschkerne



Als aller erstes schneidet ihr den nötigen Stoff für die Kirschkernmaus zurecht. Da ist es das Beste, wenn ihr es euch vorher mit Schneiderkreide oder einem Stoffmalstift vorzeichnet, damit es auch relativ gerade wird.

Das wäre zum einen, ein 42 mal 42cm großes Stoffquadrat. Das ist am Ende der Körper.
Bei der Stoffauswahl ist es unbedingt notwendig, dass es ein Baumwollstoff ist. Ihr wollt ja nicht, dass eure Mikrowelle dann brennt oder explodiert ;)



Dann braucht ihr noch einen ca. 7 mal 33cm langen Stoffstreifen. Und ein Dreieck für die Nase der Maus. Am besten, in der selben Farbe wie der Stoffstreifen, aber letzendlich ist die Farbauswahl eure eigene Entscheidung :)




Und zu guter letzt fehlen euch noch die Ohren. Ich habe mir davor eine Schablone aus Pappe gemacht, damit es auch gleichgroß wird.
Dabei ist es wichtig, dass ihr 4 große und 2 kleine "Ohrenstücke" habt.




Wenn ihr dann alles zugeschnitten habt, geht es endlich an's Nähen! Yippieh!

Zum Anfang nehmt ihr euch eines eurer großen Ohrenstücke, legt eines der beiden kleinen Ohren darauf und steckt es mit einer Stecknadel fest. Das ist am Ende die Ohrenvorderseite!
Da das Mäuslein aber letztendlich zwei Ohren hat, macht ihr das ganze noch einmal, damit kein kleines Öhrchen mehr sinnlos herumliegt.

Wenn alles festgesteckt ist, näht ihr es rund herum mit einem Zickzackstich fest, damit es nicht ausfranst!






Danach steckt ihr an die gerade bearbeiteten Ohrenstücke, die noch nicht verwendeten. Dabei ist es wichtig, dass die Seite mit den kleinen Ohr nach innen gedreht ist!





Dann näht ihr zu erst mit dem Einfachstich und dann mit einem Zickzackstich rund herum.
Wenn ihr das geschafft habt, dreht ihr die Ohren um. Also so, dass die "kleinen Ohren" wieder zu sehen sind :)




Der nächste Schritt ist die Nase, die an das Mäuslein kommt. Dabei sucht ihr euch die schönste Ecke von eurem 42 mal 42cm großem Stoffquadrat aus und steckt das Dreieck (= die Nase) mit einer Stecknadel fest.
Und dann näht ihr wieder mit einem einfachen Zickzackstich an den Rändern entlang!


Wenn das erledigt ist, nehmt ihr euch die Ohren und den 7 mal 33cm langen Stoffstreifen zur Hand und steckt das ganze oberhalb der Nase fest. Beachtet dabei, dass die Ohren unter den Streifen sein müssen und die Ränder des Streifens umgeschlagen sind. Wenn sich die Ränder sehr widersetzen, umgeschlagen zu werden, bügelt ihr sie am besten vorher um! ;)


Wenn alles festgesteckt ist, näht ihr mit dem Einfachstich an den beiden Rändern des Streifens entlang und schneidet am Ende die überstehenden Ecken des Streifens ab.





Nun sind die Augen der Maus an der Reihe. Dafür braucht ihr die beiden Knöpfe. Es ist günstig, vorher den Abstand, bzw. die Höhe der Augen festzulegen. Das könnt ihr euch dann jeweils mit Schneiderkreide markieren.




Dann näht ihr die beiden Knöpfe ganz einfach mit Hand, Nadel und Faden fest. Seid aber auf der Hut, dass ihr die Maus dabei nicht schon zusammennäht!





Sind die Knöpfe fest verankert, klappt ihr das Stoffquadrat zu. Und zwar so, dass das Gesicht zu gedeckt ist.
Dann steckt ihr das Ganze wieder mit Stecknadeln fest und näht wieder rund herum!




Beachtet dabei wieder, dass ihr zu erst mit dem Einfachstich anfangt und dann die Ränder mit dem Zickzackstich versäubert, da die Maus ja länger halten soll, als zwei Tage ;)
DAS WICHTIGSTE bei dem Zunähen ist aber, dass ihr eine Ecke offen lasst!! Immerhin müsst ihr die Maus ja noch herumdrehen und füllen, nicht wahr?


Das ist dann gleich der nächste Schritt! - Ihr dreht den Stoff herum und holt das Gesicht der Maus wieder an's Tageslicht ;) Dann bügelt ihr die Ränder der offen gelassenen Ecke nach innen, da es euch sonst beim zunähen schwer fallen könnte, da die Ränder ohne wenn und aber nach inne geschlagen sein müssen. Sonst ist wieder die Gefahr des Aufdriefelns da..


Als vorletzte Handlung kommt das, meiner Meinung nach, Allerschwerste an der ganzen Geschichte - das Befüllen!
Lasst euch da unbedingt von jemanden helfen und benutzt zusätzlich noch einen Trichter. Glaubt mir, ich war alleine und hatte nur einen Trichter als Hilfe und danach sah mein Zimmer aus, wie ein Kieselpark aus Kirschkernen.






Wenn ihr das geschafft habt, näht ihr einfach noch die offen gelassene Ecke mit dem einfachen Stich eurer Maschine zu!






Als Endergebnis sollte also eure Maus so aussehen:


Noch ziemlich dreieckig, was? - Das lässt sich ganz einfach ändern. Nehmt einfach die beiden Enden in die Hand, schüttelt die Kirschkerne nach unten und verknotet ganz einfach die beiden Enden! ... uund zack, sieht euer Mäuslein so aus:


:) So. Ich hoffe ihr habt die Anleitung gut verstanden und die Bilder waren hilfreich. Vielleicht konnte ich euch ja inspirieren, euch nun gleich an die Maschine zu setzen und loszunähen!
Für weitere Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob bin ich natürlich immer offen.
Ich würde mich auch riesig freuen, eure eigenen Kirschkernmäuse zu sehen!

Und nun wünsch ich euch noch einen schönen 4. Advent! (Mensch, die Zeit fliegt nur so vorbei!)

Freitag, 15. Oktober 2010

D.I.Y. Sockenmiez!


Mit der Idee, mir ein Nadelkissen zu nähen, ist diese fesche Mieze entstanden! :D
Und um euch zu beweisen, wie einfach das war, hab ich jetzt die Anleitung dafür. Vielleicht hat ja jemand Lust es auszuprobieren und mir später seine Ergebnisse zu präsentieren? Fände ich sehr toll. Also auf Anfang!

Was wird benötigt?
- Eine beliebig farbene Socke
- Schere
- Nähgarn
- Nadel
- Stecknadeln
- (Füll)watte
- Stoffmalstift/Stück Schneiderkreide







Nun die Anleitung in kleinen Schritten:
Als erstes schneidet ihr die Socke auf die Größe, die euch gefällt, zurecht. Letztendlich wird dein Tierchen so hoch sein, wie die Socke lang. Je mehr ihr von dem Strumpf abschneidet, desto kleiner und fülliger wird eurer Plüschi. Aus dem kleineren, abgeschnittenen Teil, könnt ihr später noch ein Schwänzchen für die Mieze machen!






Danach stopf ihr so viel Watte in das längere Ende, wie es euch lieb ist! Achtet aber darauf, dass der Bauch möglichst dicker und größer ist, als der Kopf.

Wenn ihr das geschafft habt, kommen die Stecknadeln in's Spiel. Nachdem ihr die Katze mit Watte gefüllt habt, formt ihr mit den oberen Stoffenden die Ohren und heftet sie mich den Stecknadeln fest, damit sie zusammenhalten.
Danach näht ihr sie mit Nadel und Nähgarn zu.
Dabei kann ich den Saumstich empfehlen!

Beim Schwanz der Katze geht ihr übrigens genauso vor! Eine Seite zu nähen, mit Watte füllen und die andere Seite zusammen sticheln!


Wenn alles zu genäht ist, könnt ihr den Körper der Katze noch zurecht formen und u.a. die Watte ein bisschen in die Ohren kneten.

Dann malt ihr mit dem Stoffmalstift oder der Schneiderkreide ein Gesicht auf das Söckchen und näht es mit Nähgarn nach.
Am Ende sollte es also ungefähr so aussehen:








Zum Schluss noch das Schwänzchen hinten annähen und fertig ist das Kätzchen. Zur Verschönerung kann man natürlich noch ein Halsband aus Wolle um den Hals wickeln und dieses dann mit Hilfe eines Knopfes festbinden!
Wie ihr also sehen könnt, ist es überhaupt nicht schwer, ein niedliches kleines Plüschi ohne großes Geld herzustellen!

Im übrigen glaube ich, dass meine Katze in irgendeiner Weise mit der unechten Mieze verwandt ist!